Skrill als Zahlweg bei österreichischen Wettanbietern

Updated Oktober 2026
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Aktualisiert am 30. Oktober 2026, geprüft gegen die Veröffentlichung der Wettgesetze der Bundesländer und die Angaben der genannten Plattformen.

Wer in Österreich Sportwetten mit Skrill bezahlen will, hat es mit drei voneinander unabhängigen Ebenen zu tun. Erstens der E-Wallet selbst: Londoner Sitz, seit 2010 unter Skrill firmierend, im Besitz der Paysafe Group. Zweitens dem Wettanbieter, der den Zahlweg annimmt oder nicht, und der über eine Bewilligung eines Bundeslands verfügt oder eben nicht. Drittens dem Steuer- und Gebührenrahmen, der unabhängig vom gewählten Zahlweg immer derselbe bleibt. Wer diese drei Ebenen getrennt liest, erkennt schnell, dass die Wahl des Zahlwegs wenig über die Bewilligung aussagt, aber viel über die Geschwindigkeit der Auszahlung und über die Bedingungen eines Bonus.

Ein Smartphone mit dunklem Display liegt neben einem Notizbuch und einer Kaffeetasse auf einem Schreibtisch im Licht eines Fensters.
Skrill berechnet für die Auszahlung auf ein Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens 3,50 €.

Was eine E-Wallet beim Wetten tatsächlich leistet

Skrill gehört zu den etablierten E-Wallet-Anbietern in Europa und wird von einer Reihe österreichischer Wettanbieter als Ein- und Auszahlungsmethode akzeptiert. Gegründet wurde der Dienst im Jahr 2001 in London unter dem Namen Moneybookers, seit 2010 trägt er den Namen Skrill. Betreiber ist die Skrill Limited mit Sitz in London, ein britisch reguliertes E-Geld-Institut.

Eine E-Wallet unterscheidet sich von der klassischen Banküberweisung und von der Kreditkarte vor allem durch zwei Dinge: Tempo der Geschwindigkeit und Trennung der Geldströme. Wer per Skrill einzahlt, schiebt das Geld aus dem Bankkonto oder der Karte auf das Skrill-Konto und von dort aus an den Wettanbieter. Bei der Auszahlung läuft der Weg umgekehrt: der Wettanbieter überweist den Gewinn auf das Skrill-Konto, von dort aus kann das Geld auf das Bankkonto transferiert werden. Dieser Zwischenschritt kostet – und das ist die zweite Eigenheit – regelmäßig Gebühren.

Ein Fußball liegt auf dem Rasen neben der Eckfahne eines leeren Platzes, dahinter eine Tribüne im Abendlicht.
Skrill wurde 2001 in London unter dem Namen Moneybookers gegründet und trägt seit 2010 den Namen Skrill.

Spieler­schutz bei Wettanbietern mit Skrill

Spielerschutz ist im österreichischen Sportwettenrecht Sache des jeweiligen Anbieters. Eine bundesweite, gesetzlich vorgeschriebene Einzahlungsgrenze oder ein zentrales Sperrregister für Sportwetten existiert nicht. Die Regeln setzt das Wettunternehmen in seinem eigenen Wettreglement, soweit das jeweilige Landeswettgesetz einen Rahmen vorgibt. Wer mit Skrill einzahlt, unterliegt denselben Regeln wie bei jeder anderen Zahlungsart: das Limit gilt, der Schutzmechanismus gilt, der Zahlweg ändert daran nichts.

Altersgrenze und Identitätsprüfung

In Österreich ist die Teilnahme an Sportwetten an ein Mindestalter von 18 Jahren gebunden, in Wien und Oberösterreich ausdrücklich gesetzlich verankert. Die Identität wird vor der ersten Auszahlung geprüft – bei win2day Sportwetten beispielsweise vor jeder Auszahlung, wobei die Bankverbindung (ein Konto im EWR) bei der ersten Auszahlung anzugeben ist.

Selbst gesetzte Limits

Anbieter wie tipp3 erlauben ihren Kunden, eigene Limits zu setzen. Bei tipp3 ist ein wöchentliches Einzahllimit von bis zu 1.950 € möglich; das Einsatzlimit lässt sich täglich auf bis zu 10.000 € einstellen, das wöchentliche Verlustlimit ist auf maximal 5.000 € begrenzt. Bei win2day Sportwetten gilt ein Einzahlungslimit von maximal 250 € pro Woche bis zum Alter von 26 Jahren, ab 26 Jahren sind es maximal 1.680 € pro Kalendermonat, auf Antrag individuell erhöhbar; Gewinne zählen nicht zum Limit.

Pause und Sperre

Wer eine Pause braucht, kann sie sich beim Anbieter selbst nehmen. tipp3 bietet eine Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten, in der das Guthaben auf dem Konto bleibt, sowie eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren, bei der das Guthaben auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen wird; beide Optionen sind nach dem Start nicht aufhebbar. Eine nationale Sperrdatei für österreichische Sportwetten gibt es nicht. Der im Entwurf liegende Glücksspielreformgesetz-Entwurf 2026 sieht ein Sperrregister und ein Limitregister für GSpG-Glücksspiele vor – Sportwetten sind in keinem von beiden erfasst.

Hilfe und erste Anlaufstelle für Spielerinnen und Spieler ist Playsponsible, die zentrale Anlaufstelle der österreichischen Wettbranche für verantwortungsvolles Wetten.

Bonus und Freiwette: Was E-Wallet-Einzahlungen auslöst

Willkommensboni, Gratiswetten und Kombi-Versicherungen sind keine Leistung des Zahlwegs, sondern Aktionen des Wettanbieters. Wer mit Skrill einzahlt, läuft in eine Falle, die in den Bedingungen der meisten Aktionen explizit erwähnt ist: nicht jede Einzahlungsmethode löst den Bonus aus.

Die Standardklausel: E-Wallet ausgeschlossen

Eine ganze Reihe von Buchmachern schließt Einzahlungen per Skrill oder Neteller von der Bonusberechtigung aus. Beim Sport-Erstbonus von Slotuna sind Einzahlungen per Skrill oder Neteller ausdrücklich nicht bonusberechtigt; wer dort mit Skrill einzahlt, lässt den Willkommensbonus liegen. Diese Klausel ist im internationalen Wettmarkt üblich, weil Skrill-Einzahlungen über das Bankkonto identifizierbar sind und eine missbräuchliche Mehrfachbeanspruchung erleichtert haben sollen.

Mindestquote, Umsatzfrist und Maximaleinsatz

Wer den Bonus annimmt, muss ihn umsetzen. Üblich sind eine Mindestquote je Auswahl, eine Frist und ein Maximaleinsatz pro Wette. Beim Slotuna-Sport-Erstbonus gilt für Kombiwetten eine Mindestquote von 1,5 je Auswahl, der Umsatz ist innerhalb von 30 Tagen nach der ersten Einzahlung zu erfüllen, und pro Wette zählen höchstens 50 € zum Umsatz. Beim Boomerang-Bet-Erstbonus beträgt der Bonus 100 % der ersten Einzahlung bis 100 €, für Spieler aus Finnland, Deutschland, Norwegen, der Schweiz und Österreich liegt das Maximum bei 200 €, die Mindesteinzahlung liegt bei 20 €. Der Tiki-Taka-Sport-Willkommensbonus beträgt ebenfalls 100 % der ersten Einzahlung bis 100 € bei einer Mindesteinzahlung von 20 €, berechtigt sind nur Neukunden mit erster Echtgeld-Einzahlung.

Drei Zahlen, die jede Bonusbedingung tragen muss: Mindesteinzahlung, Mindestquote und Frist. Wer sie nicht liest, lässt sich das Wenigste entgehen, was ein Bonus verschenken kann.

Zahlungsabwicklung mit Skrill: Tempo, Gebühren und Währung

Eine Einzahlung mit Skrill beim Wettanbieter ist meist in Sekunden auf dem Wettkonto verbucht. Die Auszahlung läuft ebenfalls über das Skrill-Konto und damit schneller als eine Banküberweisung – der Engpass liegt nicht beim Wettanbieter, sondern beim Transfer zurück aufs Bankkonto.

Gebühr für Auszahlung aufs Bankkonto

Skrill berechnet für die Auszahlung auf ein Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens 3,50 €. Bei einer Auszahlung von 100 € sind das 3,50 €, bei 500 € bereits 14 €, bei 1.000 € 28 €. Wer regelmäßig größere Beträge auszahlt, bezahlt diese Gebühr jedes Mal. Ein Vergleich: eine Bankauszahlung beim Wettanbieter selbst, etwa bei tipp3, ist gebührenfrei, dauert aber werktags von Montag bis Freitag und braucht meist noch 1 bis 2 Bankwerktage zusätzlich.

Währungsumrechnung und Servicegebühr

Wer in einer anderen Währung als Euro einzahlt oder auszahlt, zahlt bei Skrill eine Währungsumrechnungsgebühr von 4,49 %. Die Servicegebühr für Privatnutzung entfällt, wenn mindestens alle 6 Monate ein Login oder eine Transaktion erfolgt; ohne diese Bewegung werden monatlich 5,00 € vom Guthaben abgezogen. Ein leeres Skrill-Konto wird also nicht gratis gelagert.

Mindesteinzahlung

Die meisten Wettanbieter setzen eine Mindesteinzahlung pro Transaktion. Konkrete Mindestbeträge für Skrill nennt die Plattform selbst – eine Anzeige von 10 € ist im Markt üblich, in den Bedingungen der jeweiligen Aktion steht sie explizit.

Welche Anbieter Skrill tatsächlich anbieten

Eine pauschale Liste lässt sich aus den verfügbaren Quellen nicht ableiten. Die genannten österreichischen Anbieter nennen ihre Einzahlungsmethoden jeweils selbst: tipp3 etwa akzeptiert Kreditkarte (MasterCard, VISA, Diners Club), EPS-Überweisung, Google Pay, Apple Pay, PayPal, Paysafecard, EuroBons und Bareinzahlung bei tipp3-Partnern; Skrill ist in dieser Liste nicht aufgeführt. Bei Merkur Bets sind Ein- und Auszahlungen unter anderem mit PayPal, Paysafecard, Visa und Mastercard möglich, ebenfalls ohne ausdrückliche Nennung von Skrill. Bei Vierklee sind EPS, Klarna und Kreditkarten genannt, ebenfalls „nur einige“ der verfügbaren Varianten.

Diese drei Beispiele zeigen, was sich verallgemeinern lässt: Welche Zahlungswege ein Anbieter tatsächlich anbietet, ist Sache des Anbieters und ändert sich. Wer vor der Anmeldung prüfen will, ob Skrill verfügbar ist, wirft einen Blick in den Einzahlungsbereich der jeweiligen Plattform.

Auszahlungsgrenzen und -wege

Bei tipp3 erfolgen Bankauszahlungen werktags von Montag bis Freitag, die Überweisung dauert meist noch 1 bis 2 Bankwerktage; als Auszahlungskonto sind nur Konten im EWR zulässig, eine IBAN kann nur in einem tipp3-Account hinterlegt sein. In einer tipp3-Annahmestelle können Gewinne bis 1.000 € ausgezahlt werden, größere Gewinne über 1.000 € in einer Großgewinnauszahlungsstelle mit amtlichem Lichtbildausweis; Gewinne über 80.000 € werden per Gewinnanforderungsformular aufs Bankkonto überwiesen, und Gewinne können bis zu 180 Tage nach Feststellung eingelöst werden.

Vergleich der zehn genannten Anbieter

Die folgende Übersicht stellt die zehn Anbieter nebeneinander, die im österreichischen Markt regelmäßig auftauchen – sechs davon mit einer Bewilligung eines Bundeslands, vier ohne eine solche. Eine pauschale Empfehlung „der beste Anbieter“ gibt es nicht; die Tabelle macht die Unterschiede sichtbar.

Anbieter Bewilligung Betreiber oder genannte Lizenz
tipp3 NÖ Landesregierung, Bescheid 10.12.2020 (IVW1-Wett-47/001-2020) Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H.
win2day Sportwetten NÖ Landesregierung Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH
Starsportwetten Bewilligung eines Bundeslands (Bescheid 8. März 2022, ohne genanntes Land) Star Sportwetten GmbH
Merkur Bets Bewilligung eines Bundeslands (Land nicht veröffentlicht) nicht veröffentlicht
Vierklee Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0 Vierklee Wettbüro GmbH
Admiral OÖ Landesregierung ADMIRAL Sportwetten GmbH
Boomerang Bet ohne österreichische Bewilligung nicht in Österreich bewilligt
Slotuna ohne österreichische Bewilligung Anjouan ALSI-152406028-FI2
Tiki Taka ohne österreichische Bewilligung nicht in Österreich bewilligt
20Bet ohne österreichische Bewilligung nicht in Österreich bewilligt

Der Spalt zwischen den ersten sechs und den letzten vier Einträgen ist kein Qualitätsurteil, sondern eine Aussage über den rechtlichen Rahmen. Bewilligte Anbieter unterliegen dem Wettgesetz ihres Bundeslands, seinen Limits und seinen Schutzregeln; Anbieter ohne österreichische Bewilligung laufen auf ihrer eigenen Rechtsgrundlage, das Wetten aus österreichis ist nach Lesart des jeweiligen Bundeslands unterschiedlich zu bewerten, eine Sperre gegenüber dem Anbieter ist über die österreichische Selbstsperre nicht möglich.

Die sechs bewilligten Anbieter im Einzelnen

tipp3

tipp3 gehört zu den wenigen Anbietern, deren Bewilligung lückenlos öffentlich ist. Die Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H. führt im Impressum eine Bewilligung der NÖ Landesregierung vom 10.12.2020 (Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020), gestützt auf das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020). Bei der Wettgebühr verhält sich tipp3 ausdrücklich: bei verlorenen Wetten trägt der Anbieter die 5 % selbst, bei gewonnenen Wetten werden 5 % vom Gewinn abgezogen – ein Vorgehen, das nicht selbstverständlich ist und den Gewinn schmälert, aber transparent.

Wer hier einzahlt, kann zwischen Kreditkarte, EPS, Google Pay, Apple Pay, PayPal, Paysafecard und Bargeld in Annahmestellen wählen. Skrill ist im offiziellen Einzahlungsset nicht aufgeführt – wer mit Skrill einzahlen will, prüft den aktuellen Stand im tipp3-Kassenbereich. Auszahlungen auf das Skrill-Konto sind, soweit der Anbieter sie anbietet, an dieselben Verifikationsregeln gebunden wie jede andere Auszahlung: Identität vor der ersten Auszahlung, kein anonymer Geldtransfer.

Beim Spielerschutz geht tipp3 über das hinaus, was andere Anbieter anbieten: Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten, Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren, eigene Limits für Einzahlung, Einsatz und Verlust. Bargeld-Einzahlungen und Bargeld-Auszahlungen bei tipp3-Partnern sind auf maximal 1.000 € pro Woche begrenzt; eingezahltes Guthaben muss einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden kann.

Wer in Österreich wohnt, mindestens 18 ist und einen EWR-Kontobesitzer hat, ist hier richtig. Der Anbieter deckt das gesamte Spektrum von Online über Trafik bis Wettterminal ab und ist damit auch für jene erreichbar, die nicht ausschließlich am Bildschirm wetten.

win2day Sportwetten

win2day trägt auf der Sportwettenseite eine Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung und fällt damit nicht unter das Glücksspielgesetz und nicht unter die Aufsicht des BMF. Das ist juristisch sauber, aber praktisch wichtig: wer hier spielt, spielt auf einem vom Land lizenzierten Wettmarkt, mit allen Rechten und Pflichten, die das NÖ Wettgesetz vorsieht. win2days Lotterie- und Casinospiele laufen unter der bundesrechtlichen GSpG-Konzession – die beiden Bereiche sind organisatorisch und rechtlich getrennt zu sehen.

Beim Einzahlungslimit gilt eine der strengsten Regelungen im österreichischen Markt: bis zum Alter von 26 Jahren maximal 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren maximal 1.680 € pro Kalendermonat, auf Antrag individuell erhöhbar. Gewinne zählen nicht zum Limit. Werbung für Großgewinne ist bei einem 26-Jährigen mit 250 € wöchentlichem Limit daher weniger verlockend, als die Plattform sie vermarktet.

Die Identität wird vor jeder Auszahlung geprüft, ein EWR-Konto ist bei der ersten Auszahlung anzugeben. Für wen die Plattform gemacht ist, lässt sich aus diesen Regeln ableiten: für Spielerinnen und Spieler, die einen klaren rechtlichen Rahmen, ein wöchentliches oder monatliches Limitdepot und einen österreichischen Anbieter mit voller Aufsicht suchen.

Starsportwetten

Die App-Beschreibung im Google-Play-Eintrag nennt einen Bescheid vom 8. März 2022, mit dem der Starbet24 GmbH die behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten erteilt wurde. Die Bewilligung führt allerdings weder ein Bundesland noch eine Bescheidnummer an. Damit ist der Status „bewilligt“ gegeben, die Zuordnung „von welcher Behörde“ bleibt offen. Wer Wert auf eine vollständig nachvollziehbare Lizenzkette legt, schaut genauer hin oder fragt beim Anbieter nach.

Starsportwetten ist im Markt eine mobile-first-Plattform; wer unterwegs wettet und einen Anbieter mit österreichischer Bewilligung sucht, landet hier. Welche Zahlungswege konkret angeboten werden, hält der Anbieter selbst in seiner App aktuell – eine pauschale Aussage über die Verfügbarkeit von Skrill ist aus dem verfügbaren Material nicht ableitbar.

Merkur Bets

Merkur Bets nennt eine Bewilligung eines Bundeslands, ohne das Land zu veröffentlichen. Welche Bundesland-Behörde hier den Bescheid erteilt hat, ist aus der verfügbaren Quelle nicht ersichtlich; der Status selbst – „bewilligt“ – ist unstrittig. Die App nennt für Ein- und Auszahlungen PayPal, Paysafecard, Visa und Mastercard als Beispiele; Skrill ist nicht eigens aufgeführt.

Wer Merkur Bets kennt, kennt es aus dem stationären Geschäft: Merkur ist in Österreich über Spielstätten und Wettbüros sichtbar, die Online-Plattform trägt denselben Markennamen. Für wen das Modell funktioniert: für Spielerinnen und Spieler, die zwischen Annahmestelle und Online-Wette wechseln und einen Anbieter mit stationärem Standbein wollen.

Vierklee

Vierklee veröffentlicht als einziger der genannten Anbieter die vollständige Lizenzkette: Bewilligung der Tiroler Landesregierung mit der Zahl IIa.10.065/144-0. Diese Transparenz ist im österreichischen Markt nicht selbstverständlich. Betreiber ist die Vierklee Wettbüro GmbH.

Die Plattform nennt als Beispiele für Einzahlungsmethoden EPS, Klarna und Kreditkarten, ausdrücklich „nur einige“ der verfügbaren Varianten; Auszahlungen erfolgen nach Anforderung auf das Bankkonto. Skrill ist im verfügbaren Material nicht eigens aufgeführt. Für wen das Modell passt: für Tirol-affine Spielerinnen und Spieler und für alle, die einen Anbieter mit klarer Land-Lizenz und konsequenter Auszahlung aufs Bankkonto suchen.

Admiral

Die ADMIRAL Sportwetten GmbH mit Sitz in Gumpoldskirchen gehörte zur Novomatic-Gruppe; gegründet wurde das Unternehmen von Walter Grubmüller, an der Wiener Börse war es von 2001 bis 2006 notiert. Heute trägt Admiral eine Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz.

Admiral ist im Markt als stationäre Größe sichtbar: Annahmestellen, Wettterminals, Spielstätten. Die Online-Plattform trägt diesen Markenkern weiter. Welche konkreten Zahlungswege Admiral aktuell anbietet, ist aus dem verfügbaren Material nicht ablesbar; Skrill ist in den verfügbaren Quellen nicht eigens aufgeführt. Für wen das Modell passt: für Spielerinnen und Spieler, die den Markennamen aus dem stationären Geschäft kennen und auf eine österreichische Bewilligung Wert legen.

Die vier Anbieter ohne österreichische Bewilligung im Einzelnen

Die folgenden vier Anbieter haben keine Bewilligung eines österreichischen Bundeslands. Das bedeutet nicht, dass das Wetten bei ihnen verboten ist – die Rechtslage in Österreich hängt vom Wettgesetz des jeweiligen Bundeslands ab und ist nicht einheitlich. Wer bei einem dieser Anbieter spielt, spielt auf einer ausländischen Rechtsgrundlage und hat nicht die Sicherheiten, die ein österreichisches Wettgesetz bietet: kein österreichisches Sperrsystem, keine österreichische Beschwerdestelle, gegebenenfalls andere Limits und andere Regeln.

Boomerang Bet

Boomerang Bet wirbt mit einem Ersteinzahlungsbonus von 100 % bis 100 €; für Spieler aus Finnland, Deutschland, Norwegen, der Schweiz und Österreich liegt das Maximum bei 200 €. Die Mindesteinzahlung beträgt 20 €. Welche konkreten Zahlungswege der Anbieter anbietet, ist aus dem verfügbaren Material nicht ablesbar; Skrill könnte verfügbar sein, eine Bestätigung steht aus.

Für wen Boomerang Bet passt: für Spielerinnen und Spieler, die einen großzügigen Willkommensbonus suchen und bereit sind, auf eine österreichische Aufsicht zu verzichten. Wer mit Skrill einzahlen will, prüft vorab die Bonusbedingungen – die Standardklausel, dass E-Wallet-Einzahlungen den Bonus nicht auslösen, kann auch hier greifen.

Slotuna

Der Sport-Erstbonus von Slotuna bringt 100 % bis 100 €, mit einer Mindestquote von 1,5 je Auswahl, einer Umsatzfrist von 30 Tagen und einem Maximaleinsatz von 50 € pro Wette. Einzahlungen per Skrill oder Neteller sind beim Bonus nicht berechtigt – wer hier mit Skrill einzahlt, lässt den Bonus liegen und kann ihn auch nicht im Nachhinein aktivieren.

Die Lizenz, die Slotuna selbst nennt, ist eine Anjouan-Lizenz (ALSI-152406028-FI2) – das ist keine österreichische Lizenz und keine EU-Lizenz. Für wen Slotuna passt: für Spielerinnen und Spieler, die eine breite Wettauswahl und einen Bonus suchen, der nicht an Skrill gebunden ist. Wer mit Skrill einzahlt, spart sich den Bonus.

Tiki Taka

Tiki Taka bietet einen 100-%-Erstbonus bis 100 € bei einer Mindesteinzahlung von 20 €; berechtigt sind nur Neukunden mit erster Echtgeld-Einzahlung. Welche Zahlungswege konkret angeboten werden, ist aus dem verfügbaren Material nicht ersichtlich; eine ausdrückliche Bestätigung für Skrill liegt nicht vor.

Die Lizenz, die Tiki Taka nennt, ist nicht eindeutig etabliert. Für wen der Anbieter passt: für Spielerinnen und Spieler, die einen klassischen 100-%-Willkommensbonus erwarten und keine österreichische Bewilligung brauchen. Die österreichische Selbstsperre greift hier nicht.

20Bet

20Bet trägt Live-Ereignisse mit Quotenaktualisierung in Echtzeit; für echte Wetten ist eine Einzahlung nötig. Welche Zahlungswege der Anbieter konkret anbietet, ist aus dem verfügbaren Material nicht ablesbar. Eine österreichische Bewilligung liegt nicht vor.

Für wen 20Bet passt: für Spielerinnen und Spieler, die auf eine breite Live-Wetten-Auswahl und schnelle Quotenaktualisierung Wert legen und mit einer ausländischen Lizenz spielen können.

Überblick: Skrill und E-Wallet beim Wetten

Die Frage „welche Wettanbieter akzeptieren Skrill“ zerfällt in zwei Teile. Der erste Teil betrifft den Anbieter selbst: jede Plattform entscheidet selbst, welche Zahlungswege sie anbietet, und aktualisiert diese Liste regelmäßig. Der zweite Teil betrifft den Anbieter, der Skrill akzeptiert: dieser Anbieter hat eine zusätzliche Vertragspartnerbeziehung zu Skrill und unterliegt damit auch den Gebührenregeln der E-Wallet.

Was Skrill kostet

Wer mit Skrill einzahlt, zahlt auf der Seite des Wettanbieters in der Regel keine Gebühr. Wer mit Skrill auszahlt und das Geld aufs Bankkonto transferiert, zahlt 2,80 % des Betrags, mindestens 3,50 €. Wer in einer anderen Währung als Euro auszahlt, zahlt zusätzlich 4,49 % Währungsumrechnung. Wer das Skrill-Konto sechs Monate lang nicht bewegt, zahlt 5 € monatliche Servicegebühr.

Was eine Banküberweisung kostet

Eine Bankauszahlung direkt vom Wettanbieter aufs Konto ist beim Anbieter selbst in der Regel gebührenfrei, kostet aber Zeit: bei tipp3 werktags von Montag bis Freitag und meist noch 1 bis 2 Bankwerktage Überweisungsdauer. Skrill ist schneller – der Engpass ist der Rücktransfer aufs Bankkonto, nicht der Weg dorthin.

Was eine Kreditkarte kostet

Kreditkarten sind schnell, aber nicht jeder Anbieter akzeptiert Auszahlungen auf die Karte; wo es funktioniert, ist die Bearbeitung beim Anbieter selbst gebührenfrei, die Hausbank rechnet die Buchung wie eine normale Kartenumsatzbuchung ab.

Der Vergleich, der zählt

Tempo: Skrill schneller als Bank, Kreditkarte mittig. Gebühr am Geldautomat: Skrill kostet, Bank und Karte in der Regel nicht. Währungsumrechnung: Skrill 4,49 %, Bank und Karte abhängig vom Kartenanbieter. Anonymität: keine der drei Optionen ist anonym, jede läuft über eine identifizierbare Quelle. Wer mit Skrill einzahlt, tauscht Geschwindigkeit gegen Gebühr.

Rechtslage in Österreich: Land, Steuer und Bewilligung

Sportwetten sind in Österreich kein Glücksspiel im Sinn des Glücksspielgesetzes (GSpG). Der Verwaltungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 2.7.2015 (Ro 2015/16/0019) klargestellt, dass die klassische Sportwette ein Geschicklichkeitsspiel ist und damit nicht der bundesrechtlichen Glücksspielaufsicht unterliegt. Damit gibt es in Österreich keine Bundeslizenz für Sportwetten, keinen nationalen Regulator, keine nationale Liste der bewilligten Anbieter und keine nationale Sperrdatei.

Ein Stadion unter Flutlicht aus großer Entfernung, davor Felder und eine ruhige Straße in der Dämmerung.
Rechtsgrundlage für tipp3-Sportwetten über Portal und App ist das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020).

Bewilligt werden Sportwetten von den Bundesländern. Jedes der neun Bundesländer hat sein eigenes Wettgesetz und seine eigene Landesregierung als Bewilligungsbehörde. Niederösterreich: NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020), zuständig die NÖ Landesregierung. Wien: Wiener Wettengesetz (LGBl. Nr. 26/2016), zuständig der Magistrat. Oberösterreich: Oö. Wettgesetz, zuständig die OÖ Landesregierung. Tirol, Salzburg, Kärnten, Steiermark, Burgenland, Vorarlberg: jeweils eigene Gesetze. Welche Anbieter in welchem Bundesland bewilligt sind, ist nicht in einer Liste zusammengeführt.

Diese Struktur hat praktische Folgen. Erstens: ein Anbieter kann in Niederösterreich bewilligt sein und in Wien eine andere Bewilligung brauchen oder gar keine haben. Zweitens: ein Anbieter, der in seinem Online-Auftritt die Server in einem anderen Bundesland oder im Ausland hat, fällt unter ein anderes Wettgesetz – der VwGH hat mit Erkenntnis vom 9.4.2026 (Ra 2025/02/0037) den Serverstandort als Anknüpfungspunkt bestätigt. Drittens: ein Anbieter ohne österreichische Bewilligung ist nicht automatisch verboten, aber auch nicht klarstellbar legal – die Rechtslage ist umstritten und wird politisch verhandelt.

Die Wettgebühr

Seit dem 1. April 2025 unterliegen in Österreich alle Einsätze auf Sportwetten einer Gebühr von 5 Prozent. Die Rechtsgrundlage ist § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG in der Fassung BGBl. I Nr. 7/2025. Davor lag die Gebühr bei 2 Prozent, in Kraft seit 1.10.2005. Die Gebühr ist eine Steuer auf den Wetteinsatz; sie schuldet, wer die Wette gewerblich abschließt oder vermittelt, nicht der Spieler. Die Frage, ob und wie der Anbieter die Gebühr an den Spieler weitergibt, ist Sache des Anbieters. tipp3 trägt die Gebühr bei verlorenen Wetten selbst und zieht bei gewonnenen Wetten 5 % vom Gewinn ab.

Die Gebühr wird auch auf Wetten fällig, die aus Österreich bei einem im Ausland sitzenden Anbieter platziert werden. Die Entrichtung der Gebühr ist kein Nachweis einer österreichischen Bewilligung. Der Bundesfinanzhof hat mit Entscheidung vom 12.5.2026 (RV/7100519/2026) die Beschwerde eines Wettanbieters gegen die 5 %-Gebühr abgewiesen.

Werbung und Bonus

Es gibt in Österreich kein gesetzliches Werbeverbot oder Sendezeitfenster für Sportwetten. Die Wettgesetze der Länder verlangen einen verantwortungsvollen Standard – in Wien etwa § 18 Abs. 4 des Wiener Wettengesetzes. Eine gesetzliche Regelung für Boni oder Gratiswetten ist nicht auffindbar: Beträge, Umsatz und Mindestquoten kommen allein aus den Geschäftsbedingungen des Anbieters.

Wer passt zu welchem Anbieter

Die Auswahl eines Wettanbieters hängt davon ab, was der Spieler sucht. Wer in Österreich wohnt, einen österreichischen Ansprechpartner will und die nationale Selbstsperre über den Anbieter aktivieren können muss, ist bei tipp3 oder win2day richtig – beide mit klarer Bewilligung der NÖ Landesregierung, beide mit eigenen Limits, beide mit klaren Regeln für Identitätsprüfung und Bankkonto im EWR.

Wer in Tirol wohnt und einen Anbieter mit vollständig öffentlicher Lizenzkette sucht, ist bei Vierklee richtig – Bewilligung der Tiroler Landesregierung, Aktenzahl im Impressum.

Wer auf den Markennamen aus dem stationären Geschäft setzt, ist bei Merkur Bets oder Admiral richtig – beide mit Bewilligung, beide mit Annahmestellen und Wettterminals, beide mit starker Präsenz in Oberösterreich oder im übrigen Bundesgebiet.

Wer einen Bonus über 100 % mit klarer Mindesteinzahlung sucht, ist bei Boomerang Bet oder Tiki Taka richtig – beide ohne österreichische Bewilligung, beide mit den typischen internationalen Bonusbedingungen.

Wer eine breite Live-Wetten-Auswahl mit Echtzeit-Quoten sucht, ist bei 20Bet richtig – ohne österreichische Bewilligung, dafür mit Fokus auf das Live-Geschäft.

Wer eine Kombination aus Bonus und breitem Wettangebot sucht, aber auf Skrill nicht verzichten will, ist bei Slotuna falsch – Skrill-Einzahlungen lösen dort keinen Bonus aus.

Häufige Fragen zu Skrill und Wettanbietern in Österreich

Welche Gebühr fällt bei Skrill für die Auszahlung aufs Bankkonto an?

Skrill berechnet für die Auszahlung auf ein Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens 3,50 €. Bei 100 € sind das 3,50 €, bei 500 € 14 €, bei 1.000 € 28 €. Diese Gebühr fällt zusätzlich zu einer etwaigen Bearbeitungsgebühr des Wettanbieters an und wird vom Auszahlungsbetrag abgezogen.

Wann zieht Skrill eine Servicegebühr vom Guthaben ab?

Bei Währungsumrechnungen berechnet Skrill 4,49 %. Die monatliche Servicegebühr von 5,00 € fällt nur dann an, wenn das Konto sechs Monate lang ohne Login und ohne Transaktion bleibt. Wer das Konto regelmäßig nutzt – Einzahlung, Auszahlung oder Login – zahlt keine monatliche Gebühr.

Welche Mindesteinzahlung gilt bei Skrill-Einzahlung?

Die Mindesteinzahlung legt jeder Wettanbieter selbst fest. Üblich sind Beträge zwischen 10 € und 20 €, bei Bonusaktionen oft 20 €. Die genauen Beträge sind im Kassenbereich der jeweiligen Plattform hinterlegt und sollten vor der ersten Einzahlung geprüft werden.

Zählen Skrill-Einzahlungen für den Bonus?

Nicht immer. Viele Anbieter schließen Skrill und Neteller von der Bonusberechtigung ausdrücklich aus, weil diese Zahlungswege als anfällig für Mehrfachbeanspruchung gelten. Beim Slotuna-Sportbonus sind Einzahlungen per Skrill oder Neteller ausdrücklich nicht bonusberechtigt. Wer einen Bonus will, liest die Zahlungsmethodenklausel der Aktion.

Bedeutet Skrill-Akzeptanz eine österreichische Bewilligung?

Nein. Welche Zahlungswege ein Anbieter annimmt, ist seine eigene Entscheidung; die Bewilligung eines österreichischen Bundeslands richtet sich nach dem jeweiligen Wettgesetz. Boomerang Bet, Slotuna, Tiki Taka und 20Bet sind Beispiele für Anbieter, die Skrill möglicherweise akzeptieren, aber keine österreichische Bewilligung haben. Die umgekehrte Konstellation – beworbene Skrill-Akzeptanz ohne österreichische Bewilligung – ist im Markt häufig.

Wer trägt die Wettgebühr von 5 % bei einer mit Skrill bezahlten Wette?

Die Wettgebühr von 5 % wird nicht vom Spieler geschuldet, sondern vom Anbieter, der die Wette gewerblich abschließt. Die Frage, ob und wie der Anbieter sie weitergibt, ist seine Sache. tipp3 zieht 5 % vom Gewinn ab, wenn die Wette gewonnen wird, und trägt die Gebühr bei verlorenen Wetten selbst. Bei anderen Anbietern ist die Praxis unterschiedlich, sollte aber im Wettreglement nachzulesen sein.

Inhalt erstellt vom Team «Dartswetten online»